Sonntag, 1. September 2013
Letzte Woche Freitag startete endlich unser Trip zu den beeindruckenden Victoriafällen. Am Morgen fuhren wir mit dem Shuttle nach Windhoek, von wo aus die Reise mit dem Intercape begann. Vor uns lag eine lange Busfahrt, denn erst am nächsten Tag sollten wir ankommen. Die Fahrt gestaltete sich schon bald sehr unangenehm, aufgrund des mangelnden Platzangebots. Meine Füße schwollen auf die doppelte Größe an und passten nicht mehr in die Schuhe. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann an die Grenze zwischen Namibia und Sambia, wo wir zuerst aus Namibia ausreisen und dann in Sambia einreisen wollten. Leider gab es an der sambischen Grenze keine Sticker für das Visum mehr, wodurch sich das Schlange stehen noch mehr verzögerte. Aber besser stehen, als sitzen, was nach 24 stündiger Busfahrt nicht mehr möglich war. Nach ungefähr zwei Stunden konnten wir dann weiter fahren in Richtung Simbabwe, wo unser Ziel lag. Auch dazu mussten wir erst aus Sambia wieder ausreisen, um nach Simbabwe einreisen zu können. In Simbabwe ging dann alles sehr schnell und wir konnten die letzten Kilometer zu Fuß gehen. Der Weg führte uns über die 128m hohe Brücke, die die Schlucht der Fälle verbindet. Der Blick war sehr sehr beeindruckend!



Nach einem kleinen Fußmarsch mit samt den großen Rucksäcken kamen wir dann in unserem süßen Backpackers an. Nach 35 Stunden waren wir ziemlich müde und freuten uns auf unser Bett. Wir schliefen in einer kleinen Hütte unter einem großen Moskitonetz. Am nächsten Tag wurden wir schon kurz nach 6 Uhr morgens zum Elefantenreiten abgeholt.



Es war sehr beeindruckend auf den großen Tieren zu sitzen. Und sie wurden auch ganz lieb behandelt! Wir konnten sie dann auch noch über den Rüssel mit Leckerlies füttern. Das war, als würde man einen Staubsauger füttern :) wir bekamen noch ein feines Frühstück mitten im Busch unter einem Sonnensegel.

Am Nachmittag ging es dann noch in den Park zu den Vic Falls und wir wurden sofort nass. Das Wasser kommt hier aber nicht von oben, sondern von allen anderen Richtungen.



Aber bei der Wärme trocknet man zum Glück ganz schnell wieder :)



Die Wasserfälle sind sooo beeindruckend und einfach wunderschön anzusehen.



Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, auf die Simbabwe Seite zu reisen, denn von hier aus hat man einen fantastischen Blick!



Es ist herrlich grün dort und es gibt viele Tiere im Wald zu sehen.



Wir haben Affen, Warzenschweine und ganz viele Vögel gesehen. Es war wirklich unbeschreiblich schön dort gewesen und wir konnten gut entspannen. An der Brücke beobachteten wir die Mutigen, die sich trauten von der hohen Brücke zu springen. Es soll dort der höchste Bungee Sprung der Welt sein. Aber die Niesi war natürlich zu ängstlich…

Die anderen Tage verbrachten wir dann auch ein wenig ruhiger und schauten uns die Stadt Victoria Falls an.
Am Dienstagnachmittag ging es auf zur sunset criuse auf dem Zambesi. Wir sahen auch wieder einige Tiere, die uns zuvor noch nicht begegnet sind. Wir trafen zwei Krokodile


und ganz viele Nilpferde, die sich aber nicht aus dem Wasser trauten.



Auch ein Elefant in freier Wildbahn ging uns vor die Linse. Er war gerade dabei, ins Wasser zu laufen.


Und danach ging ganz romantisch die Sonne unter :)

Am Mittwoch mussten wir dann leider wieder fahren und die Vorfreude auf die lange Busfahrt hielt sich in Grenzen.
Mit dreistündiger Verspätung kamen wir dann am nächsten Morgen in Windhoek an und wir gönnten uns erstmal ein richtig gutes Frühstück mit einer Brezel, die ich schon so langsam vermisst hatte. Am Nachmittag ging dann unser Shuttle zurück ins schöne Swakop.

Die lange Reise zu den Victoriafällen hat sich sehr gelohnt. Auch wenn sie mit einigen Strapazen verbunden war, sollte man die beeindruckenden Fälle einmal in seinem Leben gesehen haben, vor allem wenn man vergleichsweise so nah dran ist.

Liebe Grüßle aus Afrika
Eure Denise :)