Dienstag, 11. Februar 2014
8.12. Sonntag
Heute war es endlich soweit. Ich konnte Mama und Papa wieder in die Arme schließen. Dann ging es auch schon los zu unserer ersten Station. Die Bagatelle Lodge in der Kalahari.

Hier war es sehr schön. Ich habe sogar ein Upgrade bekommen und somit ein eigenes Chalet für mich. Wir konnten dort herrlich entspannen und viele Tiere sehen. Am zweiten Tag machten wir einen game drive durch die Kalahari und sahen Giraffen, Strauße, Kudus, Springböcke, Elands, Gnus, Esel und Ziegen.

Ein paar davon gab es dann auch beim Abendessen.
Sogar 3 Geparden haben wir bei der Lodge gesehen.

In den Nächten regnete es sehr und wir freuten und über den Niederschlag. Am nächsten Morgen ging es zu den San in den Busch. Sie demonstrierten uns wie sie in der Wildnis überleben.

Nach dem Frühstück ging es dann weiter zur nächsten Station.

10.12. Dienstag
Unsere zweite Station auf unserer Reise hieß Seeheim. In diesem Haus war es ziemlich gruselig und wir kamen uns vor wie in einem Geisterschloss.
In der Nähe von Keetmannshoop konnten wir uns den schönen Köcherbaumwald

und den Giants Playground anschauen. Da hat es uns sehr gut gefallen. Die Köcherbäume sind schon beeindruckende Pflanzen und auf dem Giants Playground

sieht es tatsächlich so aus, als hätten vor langer langer Zeit einmal Riesen mit den großen Felsen gespielt.

11.12. Mittwoch
Heute ging es in Richtung Meer nach Lüderitzbucht. Wir freuten uns sehr auf ein wenig Abkühlung und frischen Fisch. Das Nest Hotel direkt am Wasser gelegen war unsere Unterkunft für 2 Nächte.

Am ersten Morgen schauten wir uns die verlassene einst prächtige Stadt im Diamantensperrgebiet Kolmannskuppe an.

Später die Waterfront und die Felsenkirche.

13.12. Freitag
Am Freitag ging es auf zur vierten Station – der Namtip Desert Lodge in den Tirasbergen. Nach einer Fahrt durchs Nirgendwo begrüßte uns eine Herde Oryxe.

Auch hier gab es dann nicht wirklich viel zu sehen in der ziemlich öden Landschaft. Am späten Nachmittag machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung durch den botanischen Pfad. Am Abend kletterten wir mit einem Savanna in der Hand auf die Felsen um den Sonnenuntergang anzusehen.


14.12. Samstag
Heute ging es endlich ins Sossusvlei zu der Sossus Dune Lodge. Leider konnten wir diese schöne Unterkunft und Umgebung nur für einen Tag genießen. Gleich an diesem Tag fuhren wir noch zum Dead Vlei. Die 5 Kilometer durch tiefen Sand überstanden wir gut mit unserem Allrad Wagen. Das Dead Vlei, was ich ein paar Wochen zuvor bereits gesehen hatte, war auch diesmal wieder herrlich anzusehen.

Ganz besonders unvergesslich war der Sonnenaufgang auf der Düne 45. Auch wenn nach nur wenigen Stunden Schlaf der Wecker bereits um 4 Uhr morgens klingelte und ein harter, steiler Aufstieg zu dem Gipfel der Düne ein großes Opfer war, machte sich der Ausblick und ein wundervoller Sonnenaufgang bezahlt.

Um 7 Uhr starteten wir dann zu unserer bislang längsten Fahrt. In Solitaire legten wir einen kurzen Frühstücksstopp mit leckerem Apfelkuchen ein und so konnten wir gestärkt aufbrechen.

15.12. Sonntag
Nach fast 8 Stunden abwechslungsreicher Fahrt und 540 Kilometern über Schotterpiste kamen wir heil aber ziemlich geschafft in Onduruquea, was zwischen Karibib und Omaruru liegt, an. Wir blieben zwei Nächte und konnten uns gut von den Strapazen der Fahrt erholen. Am Abend gab es immer leckeres Wildfleisch vom Grill. Tagsüber entspannten wir herrlich am Pool. Am späten Nachmittag wurden wir zu einem tollen Game Drive durch das Farmgelände eingeladen. Neben den üblichen Wildtieren sahen wir eine große Herde Zebras und zwei verschiedene Arten Gnus.

17.12. Dienstag
Nach zwei entspannten Tagen in Onduruquea ging es weiter in Richtung Norden zum Waterberg. Auf dem Weg dorthin wurde es immer grüner, was uns sehr freute. Auf unserer Lodge angekommen konnten wir uns an dem paradiesischen Grün gar nicht satt sehen. Ringsum hohe Bäume und Weiden auf denen Rinder grasten. Hier sahen wir auch zum ersten Mal Breitmaulnashörner, denen wir uns sogar zu Fuß näherten. Sie verhielten sich zwar friedlich, waren aber trotzdem sehr furchteinflößend. Bis auf ungefähr 30 Metern konnten wir an das Pärchen herantreten. Es war aber kein gutes Gefühl den gefährlichen Tieren so nah zu kommen.
Am nächsten Morgen gingen wir schon früh auf Wanderschaft um der großen Hitze zu entkommen. Die Wanderung führte hinauf auf das Waterberg Plateau. Es war ganz schön anstrengens und auch schon ziemlich warm und schwül. Wir sahen viele Spuren von Nashörnern und Gnus, doch dabei blieb es auch. Die Aussicht von ganz oben war grandios, einmalig und wundervoll grün.

19.12. Donnerstag
Nun ging es mit hohen Erwartungen in den Etosha Nationalpark. Dem grünen und landschaftlich schönen Waterberg mussten wir den Rücken kehren. Erste Station war die wunderschöne und gemütliche Etosha Aoba Lodge, die direkt vor dem östlichen Parkeingang liegt. Eine wunderschöne Lodge zum Wohlfühlen und Entspannen. Am zweiten Tag wartete wieder ein Game Drive im Gelände der Lodge auf uns. Doch leider ließen sich außer Impalas, ein Paar Giraffen, Gnus und vielen Vöglen keine weiteren Tiere blicken, was dem Regen zuzuschreiben war.
Die beiden Tage, die wir hier verbrachten, waren sehr regnerisch und so konnten wir nicht viel unternehmen. Auch die Tiere versteckten sich bei diesem Wetter. Trotzdem genossen wir es hier sehr.

21.12. Samstag
Nach zwei entspannten, da verregneten Tagen ging es heute in den Park. Wir mussten durch den halben Park fahren, um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Leider machte uns auch an diesem Tag das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung und wir sahen kaum Tiere, was für den Etosha Park sehr ungewöhnlich ist. Alle Tiere schienen sich vor dem Regen zu verstecken. Nur einzelne Zebras, Gnus, Springböcke, Oryxe und Kuhantilopen zeigten sich.
Die erhofften Elefanten und Löwen ließen sich leider nicht blicken.

22.12. Sonntag
In der letzten Nacht im Etosha regnete und gewitterte es heftig, was uns schlecht schlafen ließ. Am nächsten Morgen machten wir uns auf in Richtung Huab Lodge, die in der Nähe des Brandbergmassivs liegt. Aufgrund des Regens waren die Schotterstraßen teilweise unterspült und es hatten sich riesige Wasserlöcher auf ihnen gebildet, was die Fahrt sehr interessant gestaltete. Aber Auto und Fahrer(in) meisterten die Strecke gut und so kamen wir nach vier Stunden Fahrt heil in der schönen Lodge an. Auch hier waren wir wieder fast alleine, wie schon in den anderen Lodges. Wir fühlten uns hier sehr wohl in der familiären und herzlichen Umgebung. Jan, der Besitzer der Lodge, nahm uns am Nachmittag mit auf eine Tour durch das Farmgelände. Dort ist vor zwei Tagen eine Elefantenherde durchgerannt. Aber wir sahen leider nur noch deren Spuren. Dafür zeigten sich wieder viele Oryxe und das erste Mal sahen wir sogar kleine Oryxkinder 
Zum Sonnenuntergang gab es einen leckeren Gin Tonic.

23.12. Montag
Unsere Strecke führte uns am Brandbergmassiv entlang und dann kilometerweit geradeaus durch Ödland bis irgendwann die Küste näherkam. Wir waren auf dem Weg nach Swakopmund, wo wir Weihnachten verbringen wollten. Ich freute mich sehr wieder in meinem geliebten Swakop zu sein und bekannte Gesichter zu sehen. Mama und Papa haben gleich eine kleine Stadtrundfahrt von mir bekommen bevor ich sie in ihrem Hotel absetzte. Dann ging es für mich dahin, wo ich die letzten 5 Monate gewohnt habe - zu den Nienhäusern. Am Abend gingen wir alle gemeinsam lecker essen, sodass sich meine Eltern und Gasteltern kennenlernen konnten.

24.12. Dienstag
Weihnachten mal ganz anders. Eigentlich kam gar keine richtige weihnachtliche Stimmung auf bei 25 Grad, Sonnenschein und dem wunderschönen blauen Meer vor der Nase. Aber das machte es einmalig. Für uns drei war es das erste Weihnachten ohne winterliche Atmosphäre. Wir liefen viel am Strand entlang und durch die Stadt, aßen mittags Meeresfrüchte und abends Fisch. Rundum ein einmaliges und gelungenes Weihnachtsfest.
Am ersten Weihnachtsfeiertag fuhren wir nach Walvis Bay, um dort mit dem Katamaran eine Tour zu machen. Wir sahen viele Robben, die auch aufs Boot kamen, Pelikane, Flamingos, Quallen und auch Delfine.

26.12. Donnerstag
Am zweiten Weihnachtsfeiertag fuhren wir dann zur letzten Station – nach Windhoek. Hier verbrachten wir noch zwei schöne gemeinsame Tage miteinander. Es wurden noch letzte Souvenirs gekauft, bis wir dann Mama und Papa am 28. 12. zum Flughafen brachten.




Die letzten Tage in der Schule waren gekommen. Da die Noten schon fertig waren, lohnte sich das Unterrichten nicht mehr und ich konnte die Zeit mit den Kindern anderweitig nutzen. Es wurde viel gebastelt, gespielt, gemalt und die letzten Erinnerungsfotos wurden geschossen.

Das ist meine 1. Klasse



Eine meiner beiden 4. Klassen



Es war eine schöne Zeit an der Schule, die mir viele Erfahrungen gebracht hat.




Dienstag, 5. November 2013
Hallöchen alle miteinander :)

Das Wochenende am Brandberg war wiedermal ein sehr schönes Camping Wochenende. Am Freitag angekommen, wurde erstmal das Lager errichtet :)

Es war sehr gemütlich dort und äußerst aufregend, die Tiere nachts vorbeilaufen zu hören. Da kann es schon auch mal passieren, dass Elefanten lang spazieren.

Nach dem Zeltaufbau am Freitag ging es dann bei 35 Grad erstmal eine Runde an den Pool der Lodge. Einfach herrlich :)



Am Abend wurde natürlich standesgemäß gebraait (gegrillt) und gemütlich in großer Gruppe am Lagerfeuer gesessen. Nach einer kurzen Nacht, aufgrund der vielen tierischen Geräusche, gab es lecker Frühstück. Nach einem Reifenwechsel konnte es dann in Richtung des Brandbergs gehen. Dort wanderten und kletterten wir dann eine Stunde zu den 5000 Jahre alten Felsmalereien, wo unter anderem die white Lady zu sehen ist, die in Wirklichkeit gar keine Frau, sondern ein Mann ist.
In der brütenden Hitze der Mittagszeit lungerten wir dann alle wieder am Pool rum und erst am Nachmittag wollten wir uns auf Elefantensuche machen. Die Suche blieb leider erfolglos. Wir fanden nur deren Spuren... und ein paar Esel :)
Völlig fertig, verstaubt und verschwitzt, freuten wir uns alle auf eine Dusche unter freiem Himmel und den Braai am Abend :)
Nach einer noch kürzeren Nacht, als der vorherigen, aufgrund eines einfach nicht erlöschen wollenden Lagerfeuers...ging es dann am nächsten Morgen wieder in Richtung Swakop und ich durfte Fahrer spielen :)

Auf dem Heimweg haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Cape Cross gemacht. Dort gibt es eine große Robbenkolonie zu sehen. Der Geruch war allerdings unerträglich...



So meine Lieben, ich wünsche euch eine schöne restliche Woche!
Viele Grüße von der Denise :)




Freitag, 1. November 2013
Namibia hat viele Gesichter und heute konnten wir wieder ein neues kennenlernen.
Oma Lore vom Projekt "Kleine Engel" nahm uns heute Morgen mit nach Mondesa und DRC, den legalen und illegalen Armutsvierteln von Swakop. Sie unterstützt dort mit Spendengeldern aus Deutschland einige Kindergärten und wir konnten drei von diesen anschauen.
Das erste Bild zeigt einen Kindergarten in Mondesa, wo es noch etwas zivilisierter zugeht und es Strom und fließend Wasser gibt. Die Erzieherin ist ausgebildet und finanziert den Kindergarten fast ohne Unterstützung. Die Kinder haben sich sehr über unseren Besuch gefreut und ganz viele Weihnachtslieder für uns gesungen.



Das zweite Bild zeigt einen Kindergarten in DRC, dem illegalen Viertel von Swakopmund, wo fast ausschließlich Bretterhütten stehen. Die Erzieher hier brauchen viel Hilfe und Unterstützung, weil die meisten Eltern kein Geld haben, die Gebühren zu zahlen. Hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Es gibt kein fließendes Wasser, keine richtige Toilette und die Kinder haben teilweise nicht mal Bleistifte, wenn sie im Januar in die Schule kommen.



Spenden sind demzufolge immer willkommen und gern gesehen. Ihr könnt euch jederzeit mit mir in Verbindung setzen, wenn ihr etwas abzugeben habt :)

So... und wir fahren nun gleich zum Brandberg, um noch weitere Gesichter Namibias kennenzulernen.

Liebste Grüße eure Niesi :)